Näher ans Blech aka Masterplanungen

Liebe Freunde des peripherstudenten,
da es so langsam (gaaaanz langsam) den Ende des Bachelor Studiengangs entgegeht, ist mir 1 klar geworden. Wirtschaftsinformatik war der falsche Weg. Wie ich ja bereits mehrfach anprangerte, sind die wirtschaftswissenschaftliche Themen sowie auch die BWL-Informatik überhaupt nicht mein Bereich. Somit kam ich zu dem Schluß, dass auf keinen Fall im Nachgang zum Bachelorstudium der Master in Wirtschaftsinformatik folgt. Aber studieren an der Fernuni macht mir wirklich Spaß, deshalb bleibe ich dieser Hochschule weiterhin treu:


Der Masterplan:
Ich habe konkret den Studiengang Master praktische Informatik im Auge. Dem geübten Leser wird auffallen, dass man hierfür ein vorangegangenes Bachelorstudium mit 210 ECTS absolviert haben muss. Auf der anderen Seite sind noch 90 ECTS zu erwerben, um den Masterabschluss zu bekommen.
Glücklicherweise kann man den Studiengang mit 180 ECTS aufnehmen (also nach dem Bachelor Wirtschaftsinformatik zb.) und die restlichen 30 fehlenden Punkte während des Masterstudiums nachholen.
Aktuell habe ich in meiner Studienplanung ein wenig Luft. Also habe ich mir gedacht, dass ich einfach noch ein Bachelor-Modul im WiSe 2016/17 belege. Ich kann hier zwar erst die Prüfung ablegen, wenn ich als Master immatrikuliert bin, aber zumindest kann ich schon ein wenig vorbereiten. Positiver Nebeneffekt: Ich mache im WiSe 2 Module, welche ich im Wahlpfichtbereich im Bachelor anrechnen lassen kann. Da ich bereits das 1. WP-Modul erfolgreich absolviert habe, muss ich quasi nur schauen, welches Fach mir mehr liegt und es reicht dann, dort die Prüfung abzulegen. Das andere Fach schieb ich dann in den Master. Hier habe ich mich vorab beim Studierensekretariat abgesichert, dass man im Bachelor belegte Kurse auch im Master als Wiederholer kostenfrei belegen kann (bis zum 7. Semester nach kostenpflichtiger Belegung.
Die Modulauswahl, aus welchen man im Master praktische Informatik wählen kann, liest sich durchweg sehr interessant. Entgegen der Master Wirtschaftsinformatik, in welchem man 2 von 8 Modulen aus dem Bachelorbereich nehmen kann, kann man hier 5 von 9 als Bachelor nehmen. Diese 5 Module gehen nicht in die Benotung der Gesamtnote ein. Die anderen 4 (Master)Module werden mit einer mündlichen Prüfung abgelegt. Der Knaller: Es können ganzjährig Termine vereinbart werden. Somit ist man nicht an starre Semestergrenzen gebunden und man kann sich auf ein Thema maximal fokussieren.
Desweiteren müssen auch 1-2 Praktika absolviert werden. Das Thema finde ich äussert spannend, da hier der HandsOn-Anteil wahrscheinlich wesentlich höher liegt als bei den doch manchmal langatmigen Studienbriefen.

Meine Frau wird mich wahrscheinlich mit einem nassen Lappen Ohrfeigen, nochmal ein paar Jahre dran zu hängen, aber ich habe da schon wirklich Bock drauf.

@Markus: Ziehst du mit? 😉

P.S. Das zweite Fach im Wintersemester 2016/17 ist übrigens Übersetzerbau.

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6 Gedanken zu “Näher ans Blech aka Masterplanungen

  1. Hey Lars,

    dein Artikel, vor allem die Einleitung, hätte original vom mir kommen können. Auch ich bin zu dem Schluss gekommen, dass WInf leider das falsche Studium für mich war. Vor allem die wirtschaftsinformatischen Fächer selbst sind an Langeweile nicht zu überbieten. Da wird 100x herausgehoben, wie eigenständig und unabhängig die „Wissenschaft“ Wirtschaftsinformatik doch ist, dabei kann ich nichts anderes darin finden als oberflächliche Wiwi und Info, gepaart mit ein wenig aufgeblasenem Traraa um nichts, verpackt in lexikalisch aufgebauten Skripten zum gefälligen Auswendiglernen. Nicht meine Welt, leider. Vielleicht habe ich aber auch einfach den falschen Zugang zu dieser Thematik (nämlich gar keinen).

    Aber wie dem auch sei, auch ich habe mich für den Master in Praktischer Informatik entschieden, bin ab dem WS 16 auch schon inskribiert und habe mein erstes Modul belegt. Duch mein Erststudium ging das, die fehlenden Mathe und Info-ECTS habe ich im BSc. WInf ja schon gemacht. Der restliche Modulplan steht meinerseits auch schon.

    Bezüglich „anrechnen“ musst du aufpassen, Lars. Der Studienplan des MSc PI ist ja relativ komplex, da muss man erst mal durchsteigen. Jedenfalls brauchst du einen Teil der Module als „Klausur“ (schriftlich), und einen Teil als Prüfung (mündlich). Schriftliche Klausuren werden nicht als mündliche angerechnet (umgekehrt geht, glaube ich, schon).

    Ich habe ja auf meinem Blog schon öfter angekündigt, etwas dazu zu schreiben. Muss ich wohl jetzt wirklich mal machen.

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  2. Eigentlich ist es garnicht kompliziert, wenn man mit 210ects einsteigt, braucht man 4 mündliche, und 2 schriftliche. 4 von 6 müssen Mustermodule sein, 2 können aber müssen nicht. es müssen mindestens 3 Bereiche abgedeckt sein und aus einem Vertiefungsbereich müssen min 2 Mustermodule belegt werden.

    Man sollte sich die Module rechtzeitig überlegen und planen, da es eint zu WS/SS Belegungen nicht passen wird. Habe es zumindestens verplant und immer das belegt was es im Semester gab.

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  3. „Eigentlich ist es garnicht kompliziert, wenn man mit 210ects einsteigt, braucht man 4 mündliche, und 2 schriftliche. 4 von 6 müssen Mustermodule sein, 2 können aber müssen nicht. es müssen mindestens 3 Bereiche abgedeckt sein und aus einem Vertiefungsbereich müssen min 2 Mustermodule belegt werden.“
    Und das nennst du nicht kompliziert? 😉

    Mit den WS/SS-Belegungen hast du recht – und auch nicht. Die Module müssen nur irgendwann mal belegt und die EAs bearbeitet werden, die mündlichen Prüfungen kannst du aber in jedem Semester machen. Zumindest war das die Aussage der Lehrstühle, bei denen ich angefragt habe.

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    • Ich stehe aktuell noch in Kontakt mit dem Prüfungsamt Mathe/Informatik. Verfasse in den nächsten Tagen noch einen Beitrag zur voraussichtlichen Belegung, nachdem ich noch die letzten Feinheiten abgeklärt habe

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