Augenscheinlich ist es ruhiger geworden…

Tatsächlich bin ich aber mehr „Student“ denn je.

Ein kurzer Überblick über die letzte Zeit:

Ich habe wie dem, geneigten Leser bekannt, letztes Semester 4 Klausuren geschrieben. Diese teilten sich auf die beiden zum Bachelor-Studium gehörenden Module „Einführung in die technische Informatik“ (31231) sowie „betriebliche Informationssysteme“ (31251), sowie die CBT-Kurse „Einführung in Java“ (76891) und „Projektmanagement“ (78002).
Ergebnisse habe ich bisher nur in den CBT-Kurse: Beide sind bestanden und ich habe das unbenotete Zertifikat bereits hier. Mal sehen, ob Sie mir in Zukunft etwas bringen werden. Gerade der Projektmanagement-Kurs hatte tatsächlich auch praktisches Handwerkszeug, welches ich sogar in meinem aktuellen betrieblichen Kontext brauchen könnte.
Laut Newsgroup sind die Klausurkorrekturen für 31231 erledigt und sollten nächste Woche im POS erscheinen. Ein wenig mulmig ist mir schon, da ich das Thema zwar drauf hatte, aber die Klausur etwas „einfallsreich“ gestellt war. Speziell der Kommentar in dem NG-Beitrag hat ein leichtes „Geschmäckle“:

Gerade dann, wenn das Ergebnis bei mehreren Studierenden „auf der Kippe“ steht, ist uns der erneute Blick auf die Details wichtiger als eine schnelle Korrektur, getreu dem Motto: In dubio pro studioso/a. Dies gilt nicht nur für die Fälle, in denen die Frage „bestanden/nichtbestanden“ im Raum stand, sondern eben auch für diejenigen, wo ein einzelner Punkt mehr zu einer besseren Note führen kann.

Zu betrieblichen Informationssysteme habe ich bisher noch gar nichts gehört.

Der aktuelle Studienfortschritt diese Semester ist glaube ich schon sehr ansehnlich:

Im Modul Software Engineering I (erwähnte ich eigentlich bereits, dass dieses Modul mein erstes Wahlpflichtmodul ist?) bin ich mittlerweile schon über 50 % durch. Eventuell werde ich zu diesem Fach ab und an mal Lösungen zu den nicht obligatorischen Einsendeaufgaben online stellen. Das Modul ist übrigens sehr gut geschrieben und man kann gut das Wesentliche aus dem Kurstext extrahieren. Unterstützend kann ich euch noch die Memoiren von einem ehemaligen Studenten https://www.stud.fernuni-hagen.de/q5635942/ ans Herz legen. Trotz des Alters ist die Zusammenfassung wirklich grandios und immernoch aktuell. Ob das nun für die Qualität der Zusammenfassung oder gegeben des Fleiß des Lehrstuhls spricht lasse ich an dieser Stelle mal offen. Das Einzige was fehlt sind Schaubilder an der ein oder anderen Stelle. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte. Ich werde entsprechend die Zusammenfassung überarbeiten und auf dem Blog online stellen. Der Autor hat mir schon signalisiert, dass unter gewissen Voraussetzungen die Veröffentlichung in Ordnung ist. Auf dem Blog des ehemaligen Studenten findet man über den Kurs 01793 noch viele weitere hilfreiche Ressourcen zu den Informatik-Modulen sowie zum Studium allgemein.

Im Modul Makroökonomie verzichte ich auf die Lektüre der Fernuni, sondern konzentriere mich komplett auf die exzellenten Videos von Herrn Hillmann. Die Videos sind sehr Mathematiklastig, allerdings schafft der Dozent es sehr gut, die Sachverhalte zu erklären. Es wird detailliert auf die unterschiedlichen Ursache-Wirkungs-Beziehungen eingegangen und man merkt selber, wie man die Thematik nach und nach immer besser erfasst. Ich persönlich kann sowieso sehr gut mit der Lernmethode „Slideshow mit unterlegtem Audio“ am besten Lernen, da dies meine komplette Aufmerksamkeit fordert. Wenn ich stumpf PDFs am Bildschirm lese, sinkt meine Muße so schnell, dass ich nach 5 bis maximal 10 Minuten „mal kurz Twitter checke“ und so wieder völlig aus dem Kontext gerissen werde.
Leider ist Makroökonomie wohl das letzte Modul, welches ich in der angesprochenen Darreichungsform konsumieren kann 😦

Das Modul „internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung“ (kurz „BWL 3“) tröpfelt so vor sich her. Ich fahre alle 2 Wochen nachmittags von 17 – 21 Uhr ins Studienzentrum nach Bonn und lasse mich dort von einem mehr oder minder humorvollen Dozenten (nichts für ungut, Herr Brockhaus ;)) berieseln. Entweder es liegt an den didaktisch eher mittelmäßigen Vermittlung des Stoffs oder daran, dass ich keine Lust auf dieses Pflichtmodul habe. Für Tipps mit einer Quick-and-Dirty-Variante wäre ich euch mehr als dankbar. Wenn ich dieses Modul über 50 % schaffe, dann reicht mir das mehr als aus. Denn: BWL 3 ist das letzte WiWi-Modul! Nach diesem Semester kann ich von dem BWL Kram endlich befreien. Wenn die Notenonline sind, stoße ich virtuell mit meinem Kommilitone und Bloggerkollegen Markus an.
Glücklicherweise habe ich das Studium schon vor dem Wintersemester 2013/14 aufgenommen, somit darf ich zwei Informatikmodul im Wahlpflichtbereich nehmen. Dies bringt mich auch schon zu meinem nächsten Punkt:

Für das Sommersemester plane ich die Belegung der Module Programmierkonzepte (31371) sowie
Einführung in Internet-Technologien und Informationssysteme (31241). Hoffentlich geht es dieses Semester mit den drei aktuellen Modulen gut. Zusätzlich sollten natürlich auch die beiden Klausuren aus dem letzten Semester bestanden sein 😀

Langfristig betrachtet blicke ich heute schon in Richtung Seminar und auch Bachelorarbeit. Wie ihr bereits bemerkt habt, möchte ich in meinem Studium eher informatiklastige Schwerpunkte setzen, somit wird auch die Bachelorarbeit an der Fakultät für Mathematik und Informatik anvisiert. Da die Zuteilung der genannten Arbeit einen Seminarschein erfordert, wird natürlich auch versucht, das Seminar an dieser Fakultät zu absolvieren. Die Themenauswahl im aktuellen Semester liest sich hierzu sehr spannend.

Aus Langweile habe ich heute noch mal ein wenig die Seitenleiste aktualisiert. Ich spielte mich dem Gedanken noch eine Linkliste mit artverwandten Blogs zu pflegen, aber die kennt ihr ja sicherlich alle schon. Im Zweifelsfall kennt sie Google 😀

tl;dr
Studium läuft bei mir

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2 Gedanken zu “Augenscheinlich ist es ruhiger geworden…

  1. Hi Lars,

    zu deiner Quick and Dirty Frage:
    BLW III besteht aus drei Themenkomplexen, die bei der Klausur jeweils zu einem Drittel gewichtet werden. 33%+33%=?
    Wenn die Note egal ist, würde ich demnach nur Produktionstheorie (das meiste bekannt) und Marketing (wenig Stoff) lernen und bei Leistungsrechnung nur das mitnehmen, was sowieso intuitiv machbar ist.

    zu der Zusammenfassung Software Eng I:
    Ich finde sie nicht so wirklich prickelnd. Wenn ich mir die Detailgenauigkeit der Klausurfragen anschaue, reicht das bei weitem nicht. Allerdings kann ich erst die ersten 20 Seiten von KE1 beurteilen 😉

    In diesem Sinne..
    Markus

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  2. DEr Kurs SE1 ist zwar sehr Umfangreich, aber recht gut strukturiert und verständlich. ich fand den etwas UML lastig.
    die Oben erwähnte Zusammenfassung habe ich auch verwendet und finde diese recht gut zum überfliegen.

    Auch die letzten Klausuren sind sehr hilfreich. Die Fragen sind zwar nicht die gleichen. Aber der Aufbau ist sehr ähnlich.

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